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27.2.2010 von Hans Ulrich Gresch.
Broschiert: 462 Seiten. Elitär Verlag; 1. Auflage. 2010, ISBN-10: 9988127527, ISBN-13: 978 - 9988 - 1 - 2752 - 7, € 17,99
Online-Bestellung
(Dieses Buch konnte früher als e-Book unter dem Titel “Unsichbare Ketten” von meiner Website heruntergeladen werden. Dies ist aus vertragsrechtlichen Gründen nach dem Erscheinen der Print-Ausgabe nicht mehr möglich.)
Dieses E-Book
analysiert die Methoden und psychischen Mechanismen der Gehirnwäsche
durch Persönlichkeitsspaltung. Die Täter erzeugen u. a. durch
Hypnose, Drogen und extremen Stress eine künstliche Multiple Persönlichkeitsstörung
und unterwerfen die entstehenden Fragmentpersönlichkeiten einem brutalen
Drill. Sie verfolgen in der Regel kriminelle, geheimdienstliche oder militärische
Ziele. Durch Schlüsselreize aktiviert, begehen die mental versklavten
Opfer selbst- bzw. fremdschädigende Handlungen, an die sie sich nachher
ebenso wenig erinnern können wie an die Täter und die Gehirnwäsche.

Der Autor wendet sich, ohne Fachwissen vorauszusetzen, an Leser, die
sich für
Die beiden Hauptziele dieses E-Books sind:
Die Gehirnwäsche durch Persönlichkeitsspaltung ist nur bei
sehr gut hypnotisierbaren Menschen effektiv. Die Täter spalten die
Persönlichkeit ihres sorgfältig ausgewählten Opfers in
mindestens zwei Teile, nämlich in einen bedingungslos gehorsamen
„Sklaven“, der durch Schlüsselreize gesteuert wird, und
in eine „Alltags-Persönlichkeit“, die den Anschein der
Normalität aufrecht erhält. Diese Form der Gehirnwäsche
beginnt oft bereits in früher Kindheit. War sie erfolgreich, so sind
die Einsatzmöglichkeiten dieser künstlich gespaltenen Persönlichkeiten
überaus vielfältig: Sie prostituieren sich, spionieren, verüben
Attentate, rauben Banken aus, schmuggeln Drogen und Waffen – und
können sich, sofern sie überleben, hinterher weder an ihre Handlungen,
noch an die Auftraggeber erinnern. Da ihre Kritikfähigkeit und ihr
Selbstbewusstsein weitgehend ausgeschaltet wurden, setzen sie nicht selten
bedenkenlos ihr Leben aufs Spiel oder bringen sich u. U. sogar auf Kommando
um.
Die Gehirnwäsche durch Persönlichkeitsspaltung ist eine Form
der Hypnose, die u. a. durch bewusstseinsverändernde Drogen, Elektroschocks,
Reizentzug, simulierte Nahtod-Erfahrungen und extremen Stress verstärkt
wird.
Der extreme Stress wird in der Regel durch Folter erzeugt. Dieselbe Funktion
können (meist jedoch nur in abgeschwächter Form) z. B. Mutproben
oder suggerierte Bedrohungen erfüllen. Das Ziel ist der Nervenzusammenbruch
des Opfers. In diesem Zustand ist es höchstgradig hypnotisierbar,
unfähig zur Kritik und neigt zur Bewusstseinsspaltung (Dissoziation).
Die Täter nutzen den Nervenzusammenbruch des Opfers, um ihm Pseudo-Persönlichkeiten
einzupflanzen und diese in ihrem Sinn abzurichten. Die im Unbewussten
verankerte panische Angst vor weiterer Folter ist der innere Antrieb,
der die Spaltung der Persönlichkeit aufrecht erhält und bedingungslosen
Gehorsam garantiert.
Durch massive Elektroschockbehandlung werden die Opfer vorübergehend
auf das geistige und emotionale Niveau eines Kleinkinds zurückgeführt.
Sie sind in dieser Verfassung äußerst suggestibel. Der systematische
Reizentzug, die sog. sensorische Deprivation ist ein weiteres, überaus
wirksames Mittel zur Steigerung der Beeinflussbarkeit. Nach einer Phase
des Reizentzugs saugt die Psyche des Opfers ihm angebotene Informationen
auf wie ein Schwamm. Daher wird die sensorische Deprivation oft durch
das sog. Psychic Driving ergänzt. Die Betroffenen müssen, meist
unter Drogeneinfluss, stundenlang Tonbändern mit beständig wiederholten
Suggestionen zuhören.
Drogen gehören zu den klassischen Mitteln der gewaltsamen, erzwungenen
Umformung der Persönlichkeit. Sie werden u. a. zur Erzeugung von
Halluzinationen, Euphorie, aber auch von Qualen und Missstimmungen, zur
Einleitung bzw. Vertiefung der Hypnose, zur Desorientierung und zur Auslösung
von Nahtoderfahrungen eingesetzt.
Künstliche Amnesien (Gedächtnisblockaden) sind das A &
O der absichtlichen Persönlichkeitsspaltung. Die suggerierten Pseudo-Persönlichkeiten
müssen durch Erinnerungsbarrieren voneinander getrennt werden, weil
sie sonst sehr schnell wieder miteinander verschmelzen würden. Die
Gedächtnisblockaden werden u. a. durch Elektroschocks, Hypnose und
Drogen hervorgerufen. Die hypnotische Einpflanzung falscher Erinnerungen
ist in vielen Fällen die notwendige Ergänzung zur künstlichen
Amnesie. Schließlich muss das „Loch“ in der Biographie,
für den Betroffenen und sein Umfeld plausibel, gefüllt werden.
In umfassenden, langjährigen und kostspieligen Forschungsprojekten
hat die CIA seit ihrer Gründung nach dem 2. Weltkrieg die Möglichkeiten
und Grenzen der Gehirnwäsche durch Drogen, Hypnose, Elektroschocks
und physischen Zwang systematisch erforscht. Obwohl die CIA Anfang der
siebziger Jahre versuchte, die Akten zu diesen Forschungsprojekten vollständig
zu vernichten, entgingen wesentliche Dokumente durch Zufall dem Reißwolf.
Einige dieser Akten wurden freigegeben. Sie bilden eine wichtige Grundlage
dieses Buchs.
Seit Beginn der achtziger Jahre häufen sich Berichte von Menschen,
die angeblich in satanischen Ritualen sexuell missbraucht und körperlich
misshandelt wurden. Auch beim sogenannten satanisch rituellen Missbrauch
werden nicht selten Methoden der systematischen Persönlichkeitsspaltung
und Dressur der Persönlichkeitsfragmente eingesetzt. Der Autor hat
Berichte von Opfern aus aller Welt und empirische Studien zu dieser Problematik
ausgewertet und die Gemeinsamkeiten mit anderen Formen der Gehirnwäsche
herausgearbeitet.
Dieses E-Book legt u. a. den schockierenden Schluss nahe, dass während
des Kalten Kriegs auch im Interesse der westlichen Demokratien Menschen
durch brutale, im Kindesalter einsetzende Folter-Gehirnwäsche mental
versklavt wurden. Sie sollten - sie lautet diese Hypothese - als Partisanen
u. a. Mini-Atombomben gegen sowjetische Invasoren einsetzen, was ihren
sicheren Tod bedeutet hätte.
Einige Journalisten und mitunter sogar Fachleute behaupten, Erinnerungen
an Gehirnwäsche bzw. rituellen Missbrauch seien grundsätzlich
Phantasieprodukte oder sie seien den angeblich Betroffenen von zwielichtigen
Therapeuten suggeriert worden („False Memory Syndrome“). Diese
Unterstellungen mögen im Einzelfall zutreffen. Die Resultate der
einschlägigen empirischen Forschung rechtfertigen aber kein generelles
Misstrauen gegenüber Erinnerungen an traumatisierende Ereignisse.
Einige Opfer von Gehirnwäsche-Projekten der CIA haben die Vereinigten
Staaten verklagt und wurden entschädigt. Eine größere
Zahl der Angeklagten in Satanistenprozessen wurden wegen sexuellem Missbrauchs
und/oder körperlicher Misshandlung rechtskräftig verurteilt.
Dieses E-Book ist die einzige systematische Darstellung der Methoden
zur Gehirnwäsche durch Persönlichkeitsspaltung im deutschen
Sprachraum. Der Autor, ein Diplom-Psychologe verzichtet bewusst auf Verschwörungstheorien,
die einen Großteil der vorhandenen Literatur zu dieser Thematik
prägen. Er beleuchtet die psychologischen und neurophysiologischen
Grundlagen der absichtlichen Persönlichkeitsspaltung und analysiert
die Konsequenzen, die sich aus diesen Erkenntnissen für das Verständnis
des Bewusstseins, der Willensfreiheit und der menschlichen Identität
ergeben. Er untermauert seine Thesen mit Informationen aus anerkannten
wissenschaftlichen Zeitschriften, Fachbüchern seriöser Verlage
und freigegebenen Geheimdienstakten. Zahlreiche Kontakte mit Betroffenen
vertieften sein Verständnis der psychischen Auswirkungen dieser Form
der Gehirnwäsche.
Dieses E-Book vertritt weder anti-amerikanische, noch antipsychiatrische
Positionen. Pauschale Anti-Haltungen sind Ausdruck des Denkfehlers der
ungerechtfertigten Verallgemeinerung. Dieser Denkfehler kann mitunter
fatale Konsequenzen haben.
Der Autor Dr. Hans Ulrich Gresch ist Diplom-Psychologe und promovierter Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler. Er lebt als Beratender Psychologe in Nürnberg. Seit 1994 untersucht er diese Thematik systematisch und steht in Kontakt mit Betroffenen in Deutschland und den Vereinigten Staaten.
In einer Sendung des RTL-II-Wissenschaftsmagazins “Welt der Wunder” zum Thema “Gehirnwäsche” wurde Gresch als Experte interviewt.
Der Autor Sebastian Fitzek schreibt in der Danksagung zu seinem Buch “Der Seelenbrecher” über die realen Grundlagen seines Psycho-Thrillers: “Auch wenn vieles davon unglaublich erscheinen mag, so ist das meiste davon tatsächlich gerade (wieder) in der Diskussion. Aber wie beweise ich Ihnen das..? Glücklicherweise gibt es ein Sachbuch, das den unverfänglichen Titel Unsichtbare Ketten trägt und von Dr. Hans Ulrich Gresch (Diplom-Psychologe) verfasst wurde. Caspar (Anm.: eine Hauptfigur des ‘Seelenbrechers’) kann sich in dem konkreten Augenblick zwar nicht daran erinnern, aber er zitiert fast wörtlich aus diesem Werk.”
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26.1.2009 von Hans Ulrich Gresch.
Wie lange bleibt die Weste der schwarzen Hoffnung im Weißen Haus weiß? Dieser und verwandten Fragen widmet sich mein Blog
Der Antiamerikaner - Blog für alteuropäisches Denken
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15.1.2009 von Hans Ulrich Gresch.
Vögel fliegen, Fische schwimmen im Schwarm, um ihre Feinde zu verwirren. Es fällt den Raubtieren dann schwerer, ein einzelnes Tier zu verfolgen und zu fangen.
Die Medien jagen Schwärme von Skandalen über die Bildschirme und durch den Blätterwald. So entkommt der einzelne Skandal leichter einer vertieften Auseinandersetzung. Die Medien produzieren also Skandal-Schwärme, um die Zuschauer und Leser zu verwirren.
So wird die Pressefreiheit für die Mächtigen erträglich. Zensur findet nicht statt. Kein Thema wird unterdrückt. Die Konsumenten werden einfach mit Skandalen überflutet. Das Bewusstsein jagt hinter den Spots her und das kritische Denken bleibt oberflächlich. Nichts haftet.
Die schlimmsten Schweinereien sind spätestens nach ein paar Wochen schon wieder vergessen. Die Säue werden mit atemberaubender Geschwindigkeit durchs mediale Dorf getrieben. Längst hat sich die Psyche der Menschen diesem Tempo angepasst. Die Aufmerksamkeit reicht gerade noch für ein paar Minuten - und wenn dann keine Musik oder Werbung kommt, geht der Rest der Meldung zum einen Ohr herein und zum anderen wieder heraus.
Doch es gibt auch Ausnahmen. Manche Themen sind zu heiß, als dass man sie mit der Schwarm-Technik abkühlen könnte. Dazu zählt die NATO-Strategie zur “Verteidigung” Deutschlands mit taktischer Nuklearmunition im Kalten Krieg. Darüber wird allenfalls in den Dritten Programmen nach 23 Uhr berichtet - und dabei auch noch das Wichtigste verschwiegen.
Doch wo die Informationen fehlen, blüht die Phantasie. Ein Beispiel dafür ist mein Roman “Ein Sklave der Freiheit“, den Sie hier kostenlos herunterladen können.
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23.8.2008 von Hans Ulrich Gresch.
Das trutzige Bergvolk der Schweizer hat ein Narzissmus-Problem. Man könnte es auch als Provinzposse im nationalen Maßstab bezeichnen. Das ist nicht ungewöhnlich. Wo Narzissmus im Spiel ist, wird’s immer komisch, nur zu oft auch tragikomisch.
Zum Fall: Der Schweizer Armee-Chef Roland Nef musste gehen, weil durch Indiskretionen herauskam, dass er seine Ex-Freundin belästigt und in ihrem Namen Sex-Anzeigen geschaltet haben soll (Stalking). Außerdem wurde von einer Schweizer Zeitung enthüllt, dass ihm ein psychiatrisches Gutachten eine narzisstische Persönlichkeit becheinigt habe.
Die Schweizerische Boulevard-Zeitung Blick wollte nun von einem Psychologen wissen, was eine Narzisstische Persönlichkeit sei und ob deren Symptomatik das Verhalten des zurückgetretenen Armee-Chefs erklären könne. Das Interview konzentriert sich natürlich auf die Frage, wie sich Narzissten in Machtpostionen verhalten. Es gehört schließlich zur Symptomatik von Narzissten, dass sie abhängig sind von bedingungsloser Anerkennung, Bewunderung und Unterwerfung ihrer Mitmenschen unter ihre Bedürfnisse. So kompensieren sie durch Grandiosität ihre unterdrückten, extremen Minderwertigkeitsgefühle. Es liegt nahe, dass sie sich ein Biotop suchen, das sich besonders gut zur Kompensation eignet und ihrem narzisstischen Hunger auf Bestätigung ihrer Grandiosität geeignetes Futter bietet.
Es versteht sich von selbst, dass Chefetagen ideale Weideplätze für Narzissten sind. Je höher der Narzisst in dieser Chefetage angesiedelt ist, desto besser. Am allerbesten ist es, wenn man sein eigener Chef ist. Kritik kommt dann allenfalls noch von Kunden, aber für Fehler kann man die Mitarbeiter verantwortlich machen. Etwaige Selbstzweifel beschwichtigt die sorgfältig ausgesuchte Chefsekretärin. Doch bevor ich mich hier in wohlfeiler Managerschelte ergehe, halte ich lieber Ausschau nach anderen, an die Bedürfnisse von Narzissten angepassten Biotopen, die vielleicht sogar noch schmackhafteres Futter bieten, das zudem noch leichter zu haben ist.
Hier denke ich beispielsweise an das Amt des Richters. Seine Stellung ist kaum anfechtbar. Sein Macht gewaltig. Alle schauen zu ihm auf: der arme Sünder, der Anwalt, der Staatsanwalt. Dann spricht er Recht. Und nur er allein. Ist es ein hoher Richter, sie hat er nur noch den weiten blauen Himmel über sich. Für einen Narzissten ist das kein schlechter Ausblick.
Und erst ein Professor in Deutschland, meine Güte, welch ein Paradies! Über ihm steht nur noch der Kultusminister - und der ist weit weg. Und so genießt er die Freiheit der Wissenschaft und wahrt ihr Wohl zum Beispiel durch die sorgfältige Auswahl junger, aufstrebender Wissenschaftler, die an seinen Lippen hängen und die Perlen sammeln, die aus seinem edlen Munde kullern. Welcher Narzisst möchte nicht gern Professor sein, zumindest für den Anfang. Die Bezahlung ist zwar verhältnismäßig schlecht, zu Beginn der Karriere. Doch dank der eigenen Grandiosität finden man schnell Sponsoren in der Wirtschaft, die einen zukünftigen Nobelpreisträger nicht darben lassen.
Diese Liste könnte ich nun über Stunden fortsetzen; eine etwaige Ergänzung will ich aber der Phantasie des Lesers überlassen. Vielmehr schließe ich mit dem genialsten aller Biotope für Narzissten. Äußerlich betrachtet wirkt es eher unscheinbar, aber es hat’s in sich. Es ist das Behandlungszimmer eines Psychotherapeuten. Die Interaktionen, die dort stattfinden, sind hoch kalorienhaltiges Futter für den narzisstischen Hunger. Häppchen für Häppchen erlesener kulinarischer Genüsse verschwinden im unersättlichen Mäulchen des narzisstischen Psychotherapeuten.
Die beinahe grenzenlose Liebe des Patienten für den Therapeuten ist in diese Beziehung gleichsam eingebaut; der Therapeut, so übel er auch sein mag, kann das gar nicht verhindern. Die Psychoanalytiker nenen diesen Prozess “Übertragungsliebe”. Und dann erst der hohe Stuhl, auf dem der Psychotherapeut sitzen darf. Dessen physisches Substrat bleibt natürlich immer gleich groß und ist auch nicht höher als das Pendant des Patienten. Doch im Laufe der Therapie sieht der Patient mit zunehmender Klarheit, dass der Psychotherapeut der erfahrene und wissende Seelenkenner und Problemlöser ist, während er selbst gescheitert ist und dringend der Hilfe bedarf. Entsprechend wird der Wertschätzungsstuhl des Patienten immer niedriger und der des Therapeuten etwas höher. Dies nennt die Psychiatrie “Krankheitseinsicht”.
Hockt der Patient aber ganz am Boden und kommt aus eigener Kraft, die geschwächt wurde durch kluge Suggestionen des Therapeuten, nicht mehr hoch, dann steigt der Therapeut gnädig von seinem Stuhl herab und hilft den Daniederliegenden huldvoll auf. Ein schönes Bild. Da kann kein Narzisst wiederstehen. Das ist ein Festmahl. Eine solche Szenerie können sich eigentlich nur Narzissten ausdenken, oder?
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20.8.2008 von Hans Ulrich Gresch.
Dicke sind Helden. Mit ihren Zähnen kurbeln sie die Wirtschaft an. Manchmal schlingen sie auch nur. Essen sie für Zwei, dann machen sie auch Umsatz für Zwei.
Dicke sind ja so duldsam. Klaglos stellen sie Ihren Verdauungstrakt als Schnittstelle im Produktions-, Distributions- und Verwertungsprozess der Ernährungsindustrie zur Verfügung.
Dicke sind Asketen. Mit offenen Ohren für das Gesäusel der Marketing-Experten und mit empfangsbereiten Geschmacksknospen für die suchterregenden Künste der Food-Designer nehmen sie die Zerstörung ihrer Genussfähigkeit willig in Kauf und bezahlen sogar noch dafür.
Dicke sind Masochisten. Darum fügen sie sich willig in den Mechanismus einer Profitmaschinerie, die tief in ihre Körperchemie eingreift und dazu führt, dass sie immer hungrig sind.
Dicke sind gehorsam. Widerspruchslos gehorchen sie den Befehlen ihres unermesslichen Hungers und lassen die Kassen klingeln.
Dicke sind die Helden unserer Zeit. Sie dienen vielen Herren. Wie schlecht ginge es den Medizinfabriken, der Pharma-Industrie und den Sargschreinern ohne sie. Auch die Erfinder und Vermarkter von Diäten kämen in Bedrängnis, gäbe es keine Dicken. Ganz zu schweigen von allen den bunten Blättern, die mit diesem Thema kräftig Auflage machen.
Mein Gott, was täten wir nur ohne unsere Dicken? Die ganze Wirtschaft würde zusammenbrechen. Haus und Hof würden wir verlieren. Mutterseelenallein stünden wir da in einer frostigen Welt, ohne die Wärme der Fettmassen unserer Dicken.
Und wie danken wir es ihnen. Obwohl sie inzwischen in der Mehrheit sind, schauen wir auf sie herab, verlachen sie, beschuldigen sie sogar, für die hohen Gesundheitskosten verantwortlich zu sein. Wir jagen ihnen ein schlechtes Gewissen ein und bezweifeln ihre Fähigkeit zum manierlichen Geschlechtsverkehr.
So geht das nicht! Da muss die Politik was tun! Tut sie aber nicht, im Gegenteil. Sie brüskiert vielmehr die Dicken mit Kampagnen gegen das Übergewicht. Als wenn die sonst nichts zu tun hätten. Die sollen die Wirtschaft fördern - doch selbst wenn sie sich dabei ein Bein ausreißen würden (kaum zu erwarten), wäre ihr Beitrag höchstens fliegengewichtig im Vergleich zum Schwergewicht, das der gebündelte Kampfkraft unserer Dicken entspricht.
Wir müssen unsere Dicken ehren. Wie wär’s mit einem Tag der Dicken? Vielleicht sollte man den 1. Weihnachtsfeiertag entsprechend umwidmen. Dann sind doch nicht nur unsere Dicken erfahrungsgemäß gut im Futter.
Möglicherweise behagt Ihnen, lieber Surfer, meine Argumentation nicht. Das bin ich gewöhnt. Wer hat es schon gern, wenn ich ihm den Schleier von den Augen reiße. Was, was sagen Sie: Meine Auslassungen seien ein Grund zum Abnehmen. Machen Sie nur. Da hab’ ich keine Bange vor. Da verlasse ich mich vertrauensvoll auf den Jo-Jo-Effekt.
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20.3.2008 von Hans Ulrich Gresch.
Nie konnte ich begreifen, warum manche Leute meine Sarkasmen nicht verstehen. Hatte ich sie doch sorgfältig geplant oder meine Intuition hatte mir einen Geistesblitz beschert, hatte ich sie doch mit angemessenem Tonfall, mit der pointierenden Betonung vorgetragen… und dennoch begriffen manche Leute nicht, dass sie meine Rede nicht wortwörtlich nehmen durften. Mitunter rettete mich nur mein diplomatisches Geschick vor handfesten Auseinandersetzungen.
Nun weiß ich: Es liegt am Gehirn. Da stimmt was nicht mit den grauen Zellen.
APA Press Release: The Anatomy of Sarcasm
Oder ob ich vielleicht doch einfach nur zu weit gehe, mit meinen Sarkasmen?
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20.7.2007 von Hans Ulrich Gresch.
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20.7.2007 von Hans Ulrich Gresch.
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16.6.2007 von Hans Ulrich Gresch.
Um meinen Lesern eine bessere Orientierung zu ermöglichen, habe ich meine Web Sites mit einem neuen Portal ausgestattet.
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24.4.2007 von Hans Ulrich Gresch.
Hin und wieder ist es nötig, Ordnung zu schaffen. Dies soll ja auch eine deutsche Tugend sein. Und so habe ich meine amerikakritischen Beiträge in ein neues Blog ausgelagert:
Der Antiamerikaner - Blog für alteuropäisches Denken
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