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Februar 2010
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Archive für Februar 2010

Sachbuch von Hans Ulrich Gresch zum Thema “Mind Control”

Neuerscheinung

Hans Ulrich Gresch:

Hypnose, Bewusstseinskontrolle, Manipulation:

Bewusstseinskontrolle durch Persönlichkeitsspaltung.

Broschiert: 462 Seiten. Elitär Verlag; 1. Auflage. 2010, ISBN-10: 9988127527, ISBN-13: 978 - 9988 - 1 - 2752 - 7, € 17,99

Online-Bestellung

Amazon.de

(Dieses Buch konnte früher als e-Book unter dem Titel “Unsichbare Ketten” von meiner Website heruntergeladen werden. Dies ist aus vertragsrechtlichen Gründen nach dem Erscheinen der Print-Ausgabe nicht mehr möglich.)

Thema und Zielgruppe

Dieses E-Book
analysiert die Methoden und psychischen Mechanismen der Gehirnwäsche
durch Persönlichkeitsspaltung. Die Täter erzeugen u. a. durch
Hypnose, Drogen und extremen Stress eine künstliche Multiple Persönlichkeitsstörung
und unterwerfen die entstehenden Fragmentpersönlichkeiten einem brutalen
Drill. Sie verfolgen in der Regel kriminelle, geheimdienstliche oder militärische
Ziele. Durch Schlüsselreize aktiviert, begehen die mental versklavten
Opfer selbst- bzw. fremdschädigende Handlungen, an die sie sich nachher
ebenso wenig erinnern können wie an die Täter und die Gehirnwäsche.

Der Autor wendet sich, ohne Fachwissen vorauszusetzen, an Leser, die
sich für

  • den Missbrauch psychologischer Erkenntnisse und Methoden,
  • die Manipulation des menschlichen Verhaltens und Erlebens,
  • die Spaltung des Bewusstseins und der Persönlichkeit,
  • den Zusammenhang von Gedächtnis und Identität sowie
  • psychische Prozesse unter extremen Stressbedingungen interessieren.

Die beiden Hauptziele dieses E-Books sind:

  1. Aufklärung über die effektivste Form der geistigen Versklavung, die
    bisher ersonnen wurde.
  2. Reflexion der Konsequenzen, die sich aus den Möglichkeiten der Bewusstseinskontrolle
    durch Persönlichkeitsspaltung für unser Verständnis der menschlichen
    Psyche ergeben.

Inhalt

Die Gehirnwäsche durch Persönlichkeitsspaltung ist nur bei
sehr gut hypnotisierbaren Menschen effektiv. Die Täter spalten die
Persönlichkeit ihres sorgfältig ausgewählten Opfers in
mindestens zwei Teile, nämlich in einen bedingungslos gehorsamen
„Sklaven“, der durch Schlüsselreize gesteuert wird, und
in eine „Alltags-Persönlichkeit“, die den Anschein der
Normalität aufrecht erhält. Diese Form der Gehirnwäsche
beginnt oft bereits in früher Kindheit. War sie erfolgreich, so sind
die Einsatzmöglichkeiten dieser künstlich gespaltenen Persönlichkeiten
überaus vielfältig: Sie prostituieren sich, spionieren, verüben
Attentate, rauben Banken aus, schmuggeln Drogen und Waffen – und
können sich, sofern sie überleben, hinterher weder an ihre Handlungen,
noch an die Auftraggeber erinnern. Da ihre Kritikfähigkeit und ihr
Selbstbewusstsein weitgehend ausgeschaltet wurden, setzen sie nicht selten
bedenkenlos ihr Leben aufs Spiel oder bringen sich u. U. sogar auf Kommando
um.

Die Gehirnwäsche durch Persönlichkeitsspaltung ist eine Form
der Hypnose, die u. a. durch bewusstseinsverändernde Drogen, Elektroschocks,
Reizentzug, simulierte Nahtod-Erfahrungen und extremen Stress verstärkt
wird.

Der extreme Stress wird in der Regel durch Folter erzeugt. Dieselbe Funktion
können (meist jedoch nur in abgeschwächter Form) z. B. Mutproben
oder suggerierte Bedrohungen erfüllen. Das Ziel ist der Nervenzusammenbruch
des Opfers. In diesem Zustand ist es höchstgradig hypnotisierbar,
unfähig zur Kritik und neigt zur Bewusstseinsspaltung (Dissoziation).
Die Täter nutzen den Nervenzusammenbruch des Opfers, um ihm Pseudo-Persönlichkeiten
einzupflanzen und diese in ihrem Sinn abzurichten. Die im Unbewussten
verankerte panische Angst vor weiterer Folter ist der innere Antrieb,
der die Spaltung der Persönlichkeit aufrecht erhält und bedingungslosen
Gehorsam garantiert.

Durch massive Elektroschockbehandlung werden die Opfer vorübergehend
auf das geistige und emotionale Niveau eines Kleinkinds zurückgeführt.
Sie sind in dieser Verfassung äußerst suggestibel. Der systematische
Reizentzug, die sog. sensorische Deprivation ist ein weiteres, überaus
wirksames Mittel zur Steigerung der Beeinflussbarkeit. Nach einer Phase
des Reizentzugs saugt die Psyche des Opfers ihm angebotene Informationen
auf wie ein Schwamm. Daher wird die sensorische Deprivation oft durch
das sog. Psychic Driving ergänzt. Die Betroffenen müssen, meist
unter Drogeneinfluss, stundenlang Tonbändern mit beständig wiederholten
Suggestionen zuhören.

Drogen gehören zu den klassischen Mitteln der gewaltsamen, erzwungenen
Umformung der Persönlichkeit. Sie werden u. a. zur Erzeugung von
Halluzinationen, Euphorie, aber auch von Qualen und Missstimmungen, zur
Einleitung bzw. Vertiefung der Hypnose, zur Desorientierung und zur Auslösung
von Nahtoderfahrungen eingesetzt.

Künstliche Amnesien (Gedächtnisblockaden) sind das A &
O der absichtlichen Persönlichkeitsspaltung. Die suggerierten Pseudo-Persönlichkeiten
müssen durch Erinnerungsbarrieren voneinander getrennt werden, weil
sie sonst sehr schnell wieder miteinander verschmelzen würden. Die
Gedächtnisblockaden werden u. a. durch Elektroschocks, Hypnose und
Drogen hervorgerufen. Die hypnotische Einpflanzung falscher Erinnerungen
ist in vielen Fällen die notwendige Ergänzung zur künstlichen
Amnesie. Schließlich muss das „Loch“ in der Biographie,
für den Betroffenen und sein Umfeld plausibel, gefüllt werden.

In umfassenden, langjährigen und kostspieligen Forschungsprojekten
hat die CIA seit ihrer Gründung nach dem 2. Weltkrieg die Möglichkeiten
und Grenzen der Gehirnwäsche durch Drogen, Hypnose, Elektroschocks
und physischen Zwang systematisch erforscht. Obwohl die CIA Anfang der
siebziger Jahre versuchte, die Akten zu diesen Forschungsprojekten vollständig
zu vernichten, entgingen wesentliche Dokumente durch Zufall dem Reißwolf.
Einige dieser Akten wurden freigegeben. Sie bilden eine wichtige Grundlage
dieses Buchs.

Seit Beginn der achtziger Jahre häufen sich Berichte von Menschen,
die angeblich in satanischen Ritualen sexuell missbraucht und körperlich
misshandelt wurden. Auch beim sogenannten satanisch rituellen Missbrauch
werden nicht selten Methoden der systematischen Persönlichkeitsspaltung
und Dressur der Persönlichkeitsfragmente eingesetzt. Der Autor hat
Berichte von Opfern aus aller Welt und empirische Studien zu dieser Problematik
ausgewertet und die Gemeinsamkeiten mit anderen Formen der Gehirnwäsche
herausgearbeitet.

Dieses E-Book legt u. a. den schockierenden Schluss nahe, dass während
des Kalten Kriegs auch im Interesse der westlichen Demokratien Menschen
durch brutale, im Kindesalter einsetzende Folter-Gehirnwäsche mental
versklavt wurden. Sie sollten - sie lautet diese Hypothese - als Partisanen
u. a. Mini-Atombomben gegen sowjetische Invasoren einsetzen, was ihren
sicheren Tod bedeutet hätte.

Einige Journalisten und mitunter sogar Fachleute behaupten, Erinnerungen
an Gehirnwäsche bzw. rituellen Missbrauch seien grundsätzlich
Phantasieprodukte oder sie seien den angeblich Betroffenen von zwielichtigen
Therapeuten suggeriert worden („False Memory Syndrome“). Diese
Unterstellungen mögen im Einzelfall zutreffen. Die Resultate der
einschlägigen empirischen Forschung rechtfertigen aber kein generelles
Misstrauen gegenüber Erinnerungen an traumatisierende Ereignisse.
Einige Opfer von Gehirnwäsche-Projekten der CIA haben die Vereinigten
Staaten verklagt und wurden entschädigt. Eine größere
Zahl der Angeklagten in Satanistenprozessen wurden wegen sexuellem Missbrauchs
und/oder körperlicher Misshandlung rechtskräftig verurteilt.

Dieses E-Book ist die einzige systematische Darstellung der Methoden
zur Gehirnwäsche durch Persönlichkeitsspaltung im deutschen
Sprachraum. Der Autor, ein Diplom-Psychologe verzichtet bewusst auf Verschwörungstheorien,
die einen Großteil der vorhandenen Literatur zu dieser Thematik
prägen. Er beleuchtet die psychologischen und neurophysiologischen
Grundlagen der absichtlichen Persönlichkeitsspaltung und analysiert
die Konsequenzen, die sich aus diesen Erkenntnissen für das Verständnis
des Bewusstseins, der Willensfreiheit und der menschlichen Identität
ergeben. Er untermauert seine Thesen mit Informationen aus anerkannten
wissenschaftlichen Zeitschriften, Fachbüchern seriöser Verlage
und freigegebenen Geheimdienstakten. Zahlreiche Kontakte mit Betroffenen
vertieften sein Verständnis der psychischen Auswirkungen dieser Form
der Gehirnwäsche.

Dieses E-Book vertritt weder anti-amerikanische, noch antipsychiatrische
Positionen. Pauschale Anti-Haltungen sind Ausdruck des Denkfehlers der
ungerechtfertigten Verallgemeinerung. Dieser Denkfehler kann mitunter
fatale Konsequenzen haben.

Über den Autor

Der Autor Dr. Hans Ulrich Gresch ist Diplom-Psychologe und promovierter Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler. Er lebt als Beratender Psychologe in Nürnberg. Seit 1994 untersucht er diese Thematik systematisch und steht in Kontakt mit Betroffenen in Deutschland und den Vereinigten Staaten.

Resonanz

In einer Sendung des RTL-II-Wissenschaftsmagazins “Welt der Wunder” zum Thema “Gehirnwäsche” wurde Gresch als Experte interviewt.
Der Autor Sebastian Fitzek schreibt in der Danksagung zu seinem Buch “Der Seelenbrecher” über die realen Grundlagen seines Psycho-Thrillers: “Auch wenn vieles davon unglaublich erscheinen mag, so ist das meiste davon tatsächlich gerade (wieder) in der Diskussion. Aber wie beweise ich Ihnen das..? Glücklicherweise gibt es ein Sachbuch, das den unverfänglichen Titel Unsichtbare Ketten trägt und von Dr. Hans Ulrich Gresch (Diplom-Psychologe) verfasst wurde. Caspar (Anm.: eine Hauptfigur des ‘Seelenbrechers’) kann sich in dem konkreten Augenblick zwar nicht daran erinnern, aber er zitiert fast wörtlich aus diesem Werk.”

Psychodiagnosen als Waffe


Psychodiagnosen werden nicht selten als Munition im Rosenkrieg eingesetzt. Zwei Partner waren einige Zeit glücklich miteinander, sie freuten sich, den passenden Lebensgefährten gefunden zu haben – doch dann kriselt es, dann kracht es, dann kommt es zu Zerwürfnissen und schließlich sind die Risse nicht mehr zu kitten.

Ihren Freundinnen und ihren Freunden, aber noch häufiger sich selbst hatten sie Geschichten erzählt, wie toll sie mit ihrem Partner harmonierten, welche schöne Erlebnisse sie zusammen hatten und wie gut sie es doch getroffen hätten. Nun stimmen diese Geschichten plötzlich nicht mehr. Sie widersprechen den tatsächlichen Ereignissen, dem eigenen Verhalten und dem des Partners.

In einem Internet-Forum beschreibt eine Diskussionsteilnehmerin einen Mann, der beständig auf der Jagd nach Frauen sei. Immer wieder aufs Neue versuche er, Frauen zu erobern und sie glauben zu machen, sie seien die Einzigen für ihn. Er habe aber stets mehrere Partnerschaften zur gleichen Zeit. Er suche gezielt nach den Schwachstellen dieser Frauen, nutze ihre Einsamkeit aus. Für ihn bestünde das größte Glück in der Gewissheit, dass ihn diese Frauen auch nach einer Trennung für immer in ihren Herzen tragen würden.

Nach dieser Schilderung schreibt sie: „Mein Therapeut hat gesagt, ich soll mal im Netz suchen, denn ein Krankheitsbild gibt es noch nicht dafür.“

Im Verlauf der Diskussion, die sich nun entspinnt, wird deutlich, dass die Ratsuchende ein „Opfer“ des Schürzenjägers war, den sie beschrieben hatte. Sie sagt, dass sie sich heilen wolle; jeder weitere Kontakt mit diesem Mann sei ihr Untergang. „Vielleicht könnte ich leichter damit umgehen, wenn ich es als Krankheit abstempele“, räumt sie in Bezug auf das Verhalten des vergötterten und zugleich gehassten Mannes schließlich ein. Sie würde gerne wissen, was in einem solchen Menschen vor sich gehe, um es besser verarbeiten zu können. „Es gäbe nichts Schöneres“, seufzt sie, „als ihn an meiner Seite zu haben.“

Die „Psychodiagnose“ hier also zwei Funktionen: Sie soll als Muster dienen, um eine Lebens- und Liebesgeschichte, die nicht mehr stimmig ist, neu zu formulieren. Und sie soll als Grundlage für eine neue, erfolgreichere Strategie der Bewältigung von Partnerschaftsproblemen fungieren.

Die Diskutanten bezweifeln allerdings, dass es eine gute Idee sei, sich mit diesem Problem mittels einer Psychodiagnose auseinanderzusetzen.

Der Moderator der GrupPsychodiagnosen werden nicht selten als Munition im Rosenkrieg eingesetzt. Zwei Partner waren einige Zeit glücklich miteinander, sie freuten sich, den passenden Lebensgefährten gefunden zu haben – doch dann kriselt es, dann kracht es, dann kommt es zu Zerwürfnissen und schließlich sind die Risse nicht mehr zu kitten.

Ihren Freundinnen und ihren Freunden, aber noch häufiger sich selbst hatten sie Geschichten erzählt, wie toll sie mit ihrem Partner harmonierten, welche schöne Erlebnisse sie zusammen hatten und wie gut sie es doch getroffen hätten. Nun stimmen diese Geschichten plötzlich nicht mehr. Sie widersprechen den tatsächlichen Ereignissen, dem eigenen Verhalten und dem des Partners.

In einem Internet-Forum beschreibt eine Diskussionsteilnehmerin einen Mann, der beständig auf der Jagd nach Frauen sei. Immer wieder aufs Neue versuche er, Frauen zu erobern und sie glauben zu machen, sie seien die Einzigen für ihn. Er habe aber stets mehrere Partnerschaften zur gleichen Zeit. Er suche gezielt nach den Schwachstellen dieser Frauen, nutze ihre Einsamkeit aus. Für ihn bestünde das größte Glück in der Gewissheit, dass ihn diese Frauen auch nach einer Trennung für immer in ihren Herzen tragen würden.

Nach dieser Schilderung schreibt sie: „Mein Therapeut hat gesagt, ich soll mal im Netz suchen, denn ein Krankheitsbild gibt es noch nicht dafür.“

Im Verlauf der Diskussion, die sich nun entspinnt, wird deutlich, dass die Ratsuchende ein „Opfer“ des Schürzenjägers war, den sie beschrieben hatte. Sie sagt, dass sie sich heilen wolle; jeder weitere Kontakt mit diesem Mann sei ihr Untergang. „Vielleicht könnte ich leichter damit umgehen, wenn ich es als Krankheit abstempele“, räumt sie in Bezug auf das Verhalten des vergötterten und zugleich gehassten Mannes schließlich ein. Sie würde gerne wissen, was in einem solchen Menschen vor sich gehe, um es besser verarbeiten zu können. „Es gäbe nichts Schöneres“, seufzt sie, „als ihn an meiner Seite zu haben.“

Die „Psychodiagnose“ hier also zwei Funktionen: Sie soll als Muster dienen, um eine Lebens- und Liebesgeschichte, die nicht mehr stimmig ist, neu zu formulieren. Und sie soll als Grundlage für eine neue, erfolgreichere Strategie der Bewältigung von Partnerschaftsproblemen fungieren.

Die Diskutanten bezweifeln allerdings, dass es eine gute Idee sei, sich mit diesem Problem mittels einer Psychodiagnose auseinanderzusetzen.

Der Moderator der Gruppe schreibt, der erste Gedanke, der ihm bei solchen Zweifeln durch den Kopf schieße, laute: Wenn man jemanden wegen einer Krankheit verlasse, dann könne man sich sagen, dass es nicht an einem selber lag. „Der Gedanke, der andere handele aus einer nicht von ihm selbst gewählten Motivation heraus, ist offenbar ein tröstlicher.“

Die „Psychodiagnose“ erfüllt hier also offenbar noch eine dritte Funktion: Sie schützt das eigene Selbstwertgefühl bei einem etwaigen Scheitern der gewählten Bewältigungsstrategie.

Diese Ziele von Psychodiagnosen sind natürlich nur die „heimlichen“, denn die offiziellen Aufgaben psychiatrischer Diagnostik werden anders bestimmt. In den Lehrbüchern der Psychiatrie werden u. a. folgende Funktionen genannt:

  • Verringerung der Komplexität der klinischen Phänomene zur Vereinfachung des Denkens

  • Erleichterung der Kommunikation zwischen den Ärzten

  • Hilfe bei der Prognose von Störungen

  • Einleitung einer angemessenen Behandlung

  • Unterstützung bei der Suche nach den Ursachen.

Meine These hierzu lautet, dass die heimlichen Funktionen der Psychodiagnostik eine ebenso große, wenn nicht eine noch größere Bedeutung für das Leben der Betroffenen haben als die offiziellen. Dabei beschränken sich die heimlichen keineswegs auf die drei genannten. Ein weitere Funktion kann beispielsweise darin bestehen, einen Menschen, der uns gekränkt hat, hinter einer Fassade von Mitleid und Verständnis abzuwerten. Schließlich ist ein „psychisch Kranker“ ja nicht nur ein „Kranker“, der Mitleid verdient, sondern auch ein Normverletzer, der moralischen Kriterien nicht genügt und dessen Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist.

„Heimliche Ziele“ verfolgen, oft unbewusst oder unreflektiert, nicht nur „Laien-Diagnostiker, sondern auch Profis. Der Psychoanalytiker Wolfgang Schmidtbauer hat eine „psychische Störung“, nämlich das „Helfersyndrom“ beschrieben, das bei professionellen Helfern nach seiner Auffassung nicht selten ist und zu dessen Symptomen auch das Verfolgen solcher „heimlichen“ Ziele der Psychodiagnostik gehört. Diagnosen eignen sich schließlich hervorragend, um beispielsweise das Scheitern einer „Therapie“ mit der „schlechten Prognose“ eines Patienten zu erklären, um so das eigene Selbstwertgefühl zu schützen.

Neben den individuellen heimlichen Zielen der Psychodiagnostik finden sich natürlich auch politische. Im Zusammenspiel mit einer angeblichen Fremd- oder Selbstgefährdung können Psychodiagnosen beispielsweise als Rechtfertigung dafür dienen, Menschen einer Zwangseinweisung und Zwangsbehandlung zu unterwerfen. Derartige Maßnahmen, die durch die Gesetze für psychisch Kranke gedeckt sind, wären ohne Psychodiagnosen nicht rechtmäßig, sondern müssten als Freiheitsberaubung, Folter und Gehirnwäsche bezeichnet werden. Indem man Menschen, die von gesellschaftlichen Normen und den Erwartungen ihrer Mitmenschen abweichen, als psychisch krank diagnostiziert, kann man sie ganz legal ihrer elementarsten Menschenrechte berauben.

Psychodiagnosen können also als Waffen benutzt werden – und das besonders Heimtückische daran ist, dass ihr Einsatz nur zu leicht als Hilfe getarnt werden kann. Wenn so genannte Laien aus niedrigen Beweggründen ihre Opfer mit Psychodiagnosen verleumden, dann können sie u. U. schweren Schaden anrichten; aber die Diskriminierung eines Menschen mit einer Psychodiagnose durch einen so genannten Experten kann tödlich sein: Sie kann den Betroffenen sozial und wirtschaftlich vernichten und ihn schlussendlich in den Selbstmord treiben.

Die so genannten Psycho-Wissenschaften haben das Schlachtfeld, auf dem sie mit dieser Waffe wüten können, sehr gut vorbereitet. Sie haben dem Volk eine pseudo-wissenschaftliche Ideologie eingehämmert. Diese besagt, dass es psychische Krankheiten gäbe und dass diese behandelbar seien, falls erforderlich, mit Gewalt. Damit ist die Psychodiagnose durch einen Psycho-Experten eine implizite, doppelte Zuständigkeitszuschreibung. Sie lautet: Du bist krank; ich bin für deine Behandlung und die Krankenkasse ist für die Bezahlung zuständig. So ist die Psychodiagnose also auch eine Waffe in einem Wirtschaftskrieg, der um das Geld der Versicherten und der Steuerzahler geführt wird.

Die habituelle Abweichung von gesellschaftlichen Normen oder den Erwartungen der Mitmenschen ist aber keine Krankheit, sondern ein u. U. riskanter Lebensstil. Es ist eine Schande, wenn in einer freien, demokratischen Gesellschaft Lebensstile pathologisiert werden und Menschen womöglich wegen ihres Lebensstils zwangsweise einer Behandlung unterworfen werden, die u. a. darin besteht, sie mit Ledergurten an Betten zu fesseln, sie mit Psychopharmaka vollzupumpen, sie gar mit Elektroschocks zu traktieren.

 

Natürlich sind die so genannten psychisch Kranken mitunter gefährlich für sich selbst und andere. Dadurch unterscheiden sie sich aber nicht von den so genannten Normalen. Wenn ein angeblich psychisch Kranker droht, seinen Nachbarn umzubringen, dann läuft er Gefahr, gegen seinen Willen in ein psychiatrisches Krankenhaus gesperrt zu werden. Wenn aber beispielsweise ein so genannter Normaler besoffen Auto fährt und dadurch sich und andere erheblich gefährdet, dann verliert er allenfalls den Führerschein. Wo bleibt da die Gerechtigkeit? Wo die Logik?

Neues Buch über Mind Control

Gesprächspartner gesucht!Für ein neues Buch suche ich Gesprächspartner, die1. Opfer foltergestützter Bewusstseinskontrolle wurden (”ritueller Missbrauch”)2. Opfer elektronischer Bewusstseinskontrolle wurden (Besendung)3. während ihrer Bundeswehrzeit mit Atomwaffen zu tun hatten (Spezial-Sperrzüge u. ä.)4. in Kindheit und Jugend im Kindererholungsheim Ehlers (St. Peter-Ording) waren.Schreiben Sie mir bitte eine  eMail. Wenn Sie mir eine Telefonnummer im deutschen Festnetz und einen Termin nennen, rufe ich zurück.

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