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27.12.2008 von Hans Ulrich Gresch.
Wer Frauen mit Partnerschaftsproblemen berät, stößt fast unvermeidlich auf einen Grund, der für Männer nur schwer nachvollziehbar ist. Es handelt sich um eine Erwartung an den Partner, derer sich, trotz ihrer Allgegenwart, viele Ehemänner und Lebensgefährten gar nicht bewusst sind.
Viele Frauen mit Partnerschaftsproblemen erwarten von ihren Männern, dass diese die Bedürfnisse ihrer Ehefrau oder Lebensgefährtin erahnen. Die Männer sollen auf diese Wünsche eingehen, ohne dass sie ihnen eigens mitgeteilt werden müssten. Diese Frauen sind fest davon überzeugt, dass ein Mann, der sie wirklich liebe, dazu nicht nur willens, sondern auch in der Lage sei. Im Umkehrschluss bedeutet dies natürlich, dass ein Mann, der ihr nicht jeden Wunsch von den Augen abliest, sie auch nicht wirklich liebt.
Nun sind Männer in aller Regel weder Hellseher, noch mit besonders ausgeprägten intuitiven Gaben ausgestattet, die es ihnen ermöglichten, allzu tief in die Psyche der Frau an ihrer Seite einzudringen. Sogar Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse, bekannte einmal, dass er nach mehreren Jahrzehnten der Erforschung weiblicher Seelen immer noch nicht die Frage beantworten könne, was die Frau eigentlich wolle.
Wer Männer mit Partnerschaftsproblemen berät, kommt also nicht umhin, diese darauf hinzuweisen, dass ihre Frauen sich möglicherweise von ihren Ehemännern oder Lebensgefährten aus dem genannten Grund nicht geliebt fühlen. In aller Regel reiben sich die so Aufgeklärten dann die Augen, blicken irritiert und ungläubig um sich, manchen kommen auch die Tränen wie überforderten kleinen Kindern. Ist alles verloren?
Nachdem diese Männer ihre Fassung halbwegs wiedergewonnen haben, wollen sie natürlich wissen, aus welchen Tiefen der weiblichen Seele diese Erwartung kommt und welchen - hilf Himmel! - welchen gottverdammten Grund es dafür geben mag, von Männern aus Fleisch und Blut titanenhafte Fähigkeiten zu erwarten.
Das erste, was uns Männern dazu einfällt, sind die Liebesfilme aus Hollywood und all die romantischen TV-Serien, in denen Erwartungen wie diese kultiviert werden.In solchen Streifen und Streifchen sind selbstverständlich die Partner vom Schicksal füreinander bestimmt, die Männer umsorgen und beschützen ihre Frauen rührend selbst unter den allerwidrigsten Umständen und die Frauen danken es ihnen durch eine bei aller Emanzipation letztlich bedingungslose Bereitschaft zur Unterordnung.
Mancher Mann atmet dann beruhigt auf. Der Schuldige ist dingfest gemacht. Handfeste Aufklärung über die Verlogenheit und Realitätsferne dieser Filme wird helfen. Doch gemach, lieber Mann. Für wie dumm hältst du deine Frau eigentlich? Glaubst du wirklich, deine Frau könne nicht erkennen, dass diese Filme verlogen und wirklichkeitsfern sind?
“Ja, aber warum sind sie dann so wild auf diese Filme?”
Rätsel über Rätsel. Und warum raucht mancher Mann, trinkt zu zu viel, isst zu viel - obwohl er genau weiß, wie schädlich das ist? Sein Verstand ist einsichtig, doch das Unbewusste macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Das Ich ist nicht der Herr im eigenen Haus.
Den Frauen geht es nicht anders. Diese Hollywood-Filme, diese romantischen TV-Serien erfüllen tief sitzende, unbewusste Bedürfnisse vieler Frauen. In ihrem Buch “Weiblicher Narzissmus” beschreibt Bärbel Wardetzki es als das Kern-Syndrom des weiblichen Hungers nach Anerkennung (Kösel-Verlag). Der Grund: Viele Frauen besitzen kein stabiles Selbstwertgefühl. Sie brauchen also immer wieder hochdosierte Anerkennung und Bestätigung - wie der Junkie die Spritze.
Die Liebesfilme sind also nicht die Ursache des Problems, aber sie verstärken es und sie behindern eine Lösung.
“Ja, wir Frauen sind aber so emotional, das können Männer nicht verstehen!”
Das habe ich auch schon bemerkt, liebe Frau. Viele Frauen sind sehr emotional, wie kleine Kinder. Das liegt aber nicht an der weiblichen Biologie, sondern daran, dass sie im Patriarchat ein Leben lang wie kleine Kinder bleiben sollten: hilfsbedürftig, niedlich, anhänglich, unselbständig, gefühlsinnig bis -duselig… und natürlich ohne kritisch rationales Bewusstsein.
Doch damit sollte jetzt eigentlich Schluss sein.
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23.12.2008 von Hans Ulrich Gresch.
Man glaubt es kaum, aber es ist so. Psychiater und Psychotherapeuten sind oftmals unfähig zu logischem Denken, zumindest partiell. Diesen Eindruck zumindest habe ich gewonnen durch zahlreiche Beratungsgespräche mit Klienten, die von Pontius zu Pilatus gelaufen und dann schließlich bei mir gelandet sind.
Diese Menschen hatten ungewöhnliche Erfahrungen gesammelt, genauer: durchlitten und waren nicht in der Lage oder willens, diese allein zu verkraften. Sie brauchten Unterstützung, um diese oft bedrohlichen, Angst und Stress auslösenden Erfahrungen zu meistern.
Und so gingen diese Menschen zu einem Psychiater oder Psychotherapeuten - ach, was schreibe ich da? Sie brachten eine Odyssee hinter sich durch Praxen und Kliniken, um immer wieder dasselbe zu hören zu bekommen: Sie seien paranoid, sie würden sich das alles nur ausdenken, sie müssten diese oder jene Pille schlucken, dann würden sie von ihren Wahnideen erlöst. Irgend etwas mit ihrem Hirnstoffwechsel stimme nicht und das sei angeboren. Dumm gelaufen, eben.
Wenn nun der Gastwirt, der Friseur oder der Ehepartner in dieser Weise auf ungewöhnliche Erfahrungen reagieren würde, hätte ich dafür in Grenzen Verständnis. Manche dieser Erfahrungen klingen ja beim ersten Hinhören durchaus verrückt. Doch ein Psychiater, ein Psychotherapeut, ein Fachmann, eine Fachfrau?
Ein Experte sollte doch wissen, wie der Hase läuft. Nehmen wir einmal an, der Experte glaube ernsthaft daran, sein Klient oder Patient leide unter Wahnideen. Dann sollte ihm eigentlich klar sein, dass es völlig fruchtlos ist, diesen Menschen mit dieser “Wahrheit” zu konfrontieren, weil der “Paranoiker” dies nicht akzeptieren kann. Vielmehr wird er glauben, der Psycho-Experte sei selbst Teil der “Verschwörung”.
Glaubt der Psycho-Experte aber selbst nicht an seine eigene Diagnose, dann führt er sich erst recht ad absurdum, wenn er sie dennoch dem Patienten nahelegt. Denn eine Behandlung auf Basis einer wissentlich unglaubwürdigen Diagnose ist ja ein Widersinn.
Ich kann nur darüber spekulieren, warum schätzungsweise 98 Prozent der Psychiater und Psychotherapeuten bei Patienten, denen sie eine paranoide Psychose unterstellen, in der beschriebenen, höchstgradig unlogischen Weise reagieren.
Die erste, spontane Erklärung bestünde darin, dass es sich um eine Berufskrankheit handelt. Diese Leute sind einfach überfordert, stehen unter Stress - und wer gestresst ist, hat oft Probleme, logisch zu denken, weil die Emotionen durchbrechen.
Die zweite Erklärung wäre, dass diese Leute schon schwach in Logik waren, bevor sie ihren Beruf ergriffen. Vielleicht zieht dieses Gewerbe ja Menschen an, die von Haus aus nicht so versiert sind im folgerichtigen Denken.
Eine weitere, dritte Erklärung lautet: Man will, dass sich die Betroffenen defekt und minderwertig fühlen, oder dass sie angesichts dieser unerhörten Anschuldigung, paranoid zu sein, ausrasten, durchdrehen, sich “gemeingefährlich” aufführen. Derartige Reaktionen würden es den Psycho-Experten nämlich leichter machen, diesen Patienten Neuroleptika aufs Auge zu drücken, eventuell sogar zwangsweise.
Diese Neuroleptika, so liest und hört man immer wieder, sollen ja ein verdammt gutes Geschäft sein für die Pharmaindustrie.
Es geht natürlich auch anders. Die Lösung ist verblüffend einfach. Wie wäre es, wenn wir unsere Klienten mit ungewöhnlichen Erfahrungen einfach ernst nehmen und respektieren würden. So schlau jedenfalls bin ich wirklich nicht, dass ich eindeutig erkennen könnte, was Wahn, was Wirklichkeit sei. Das ist auch nicht meine Aufgabe. Ich bin kein Philosoph, kein Detektiv. Ich begleite und berate Menschen, die Unterstützung brauchen, um seelische Probleme zu lösen, um ihre Persönlichkeit zu entfalten, um mehr Durchblick zu bekommen.
Die Erfahrungen meiner Klienten, wie ungewöhnlich sie auch immer sein mögen, deute ich nicht als Wahn oder Wirklichkeit, sondern als Ressourcen, als Hilfs- und Kraftquellen, die - gewusst natürlich wie - auf die Mühlen der eigenen Interessen geleitet werden können. So zu handeln, liegt selbstverstädnlich nicht nur im Interesse meiner Klienten, sondern auch in meinem eigenen. Mein eigenes Leben wird dadurch leichter. Ist das nicht schön? Was spricht dagegen?
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22.12.2008 von Hans Ulrich Gresch.
Mitunter werde ich gefragt, ob ich, wenn nicht gleich vorausgesetzt wird, dass ich an außersinnliche Wahrnehmung, Geistheilungen und feinstoffliche Energien glaube. Schließlich bin ich Psychologe, und Psychologen, diese windigen Gesellen, glauben nun einmal an so etwas, denkt man. Und wer sich wie ich mit Hypnose, Trance-Psychologie und Meditation beschäftigt, der muss doch einfach auch esoterisch angehaucht sein. Oder etwa nicht?
Nein, nicht. Auf den spirituellen Hauch reagiere ich in etwa so wie auf den spirituösen: Ich kann ihn nicht riechen. Ebenso wie alkoholische Getränke verschmähe ich geistliches Gebräu, das besoffen macht. Mich interessieren Fakten und die logischen Schlüsse, die man aus ihnen ziehen kann oder muss. Was die Lehren der Heiligen Männer, Weisen Frauen, Gurus, Swamis, Hexern, Zauberer und sonstigen Oberpriester betrifft, so halte ich es mit Gautama, dem Buddha, der einst sagte: “Glaubt keinen Lehren. Glaubt auch meiner Lehre nicht. Prüft alles selber nach. Wägt und behaltet, was gut ist.”
Während ich dies niederschreibe, ist mir sehr wohl bewusst, dass ich hier nur die halbe Wahrheit zu Papier bringe. Bezogen auf das, was man überhaupt zu Papier bringen, also in Worte fassen kann, ist es zwar die ganze Wahrheit, sofern ich diese zu ermessen vermag. Doch wer sagt, dass alles, was die menschliche Existenz betrifft, zu Papier gebracht werden könne? Schließlich ist ein erkenntnistheoretisches Dilemma Kern der “Conditio Humana”. Es besagt, dass wir im Prinzip alles objektivieren, also versachlichen, analysieren, erforschen können - nur nicht uns selbst während des Objektivierens. Es bleibt immer ein subjektiver Rest.
Natürlich: Auch das Subjektive können wir in einen Gegenstand der Forschung verwandeln. Wir vergegenstädnlichen es dann, betrachten es von außen. Die Innerlichkeit der Subjektivität muss uns dabei zwangsläufig entgehen. Während wir das Subjektive analysieren, rückt die Subjektivität des Analysierens in einen Blinden Fleck, wird unsichtbar. Wie im Großen, so im Kleinen. Wir können nicht wissen, wie das Universum unabhängig von unserem Bewusstsein ist. Denn Wissen setzt Bewusstsein voraus. Und ebenso wenig können wir wissen, wie und was unsere Subjektivität ist, denn wenn wir Subjektivität betrachten, ist der Betrachter selbst, das Subjekt nämlich, nicht Gegenstand der Betrachtung. Das Auge kann sich nicht selber sehen, nur sein Spiegelbild.
Und so gibt es eine Innenwelt, die weder ein Abbild der Außenwelt ist, noch so behandelt werden könnte wie die Außenwelt. Diese Innenwelt, dieser innere Bezirk unseres Daseins ist kategorial verschieden von der Außenwelt. Dies bedeutet natürlich auch, dass in diesem Bereich die Naturgesetze ebenso wenig gelten wie die Logik, die ja nichts anderes ist als eine Ordnung von Objekten, also von Entitäten, die wesensgemäß der Außenwelt zugehören. Der innere Bezirk ist das Andere. wir können ihn”betreten”, aber nicht beschreiben.
Darum gehen mir diese “Esoteriker” ja auch so fürchterlich auf die Nerven, weil sie beschreiben, was sich nicht beschreiben lässt. Was dabei herauskommt, ist unsägliches Geschwalle - und als solches entweder Ausdruck wohlmeinender Naivität oder mehr oder weniger gewieftes Marketing. Der innere Bezirkt ist pure Erfahrung, über die man weder direkt, noch in Bildern und Metaphern sprechen oder schreiben kann.
Beschreiben allerdings kann man die Gestelle, die sich vor dem Tor zum inneren Bezirk auftürmen. Betreten kann den inneren Bezirk natürlich jener, denn er ist ja “Conditio Humana”. Er ist niemandem verschlossen - und im Prinzip könnte jeder durch dieses Tor ein- und ausgehen, so wie er sich ins Bett legen, schlafen und wieder aufwachen kann. Doch für viele ist dieser Weg verbaut, durch Gestelle, die den Weg heillos verstellen. Es handelt sich dabei um falsche Vorstellungen zur “Conditio Humana”, zur Rationalität, zur Objektivität und Subjektivität.
Die Gestelle werden also von uns Menschen selbst erstellt. Wir verstellen uns den Weg selbst. Wir tun dies unbewusst. Und so haben wir den Eindruck, die Gestelle seien von einer fremden Macht dorthin gestellt worden. Wir können dieser fremden Macht verschiedene Namen geben: Wissenschaft, Vernunft, Rationalität, sogar “Gott”, denn auch Gott, zumindest manche Versionen Gottes wollen ja nicht, dass man vom Baum der Erkenntnis isst.
Doch mit diesen Namen bezeichnen wir nur einen Teil unserer Seele. Es ist der unbewusste Anteil unseres Ichs. Dieses Ich-Teil handelt zielstrebig, erwartungsgesteuert und absichtlich. Doch da wir uns dessen nicht bewusst sind, erscheinen uns die Handlungen des unbewussten Ichs wie Automatismen, die sich unserer Kontrolle entziehen.
Methoden, diese Kontrolle zurückzugewinnen, scheinen Wunder zu wirken. Seit altersher heißen diese Methoden Magie.
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20.12.2008 von Hans Ulrich Gresch.
1962 verwirklichte der amerikanische Psychologe Stanley Milgram ein Experiment, das unter seinem Namen weltberühmt wurde. Es zeigte, dass die meisten seiner Versuchspersonen gute Versuchspersonen sein wollten. Um dies zu beweisen, folterten sie auf Anweisung des Experimentators und hörten damit auch nicht auf, als die Gefolterten vor Schmerzen aufschrieen und das Experiment abbrechen wollten. Die Versuchspersonen wussten nicht, dass die Folter nur vorgetäuscht war und die Schmerzen von den “Gefolterten” nur simuliert wurden. Damals wurde das Experiment in vielen Weltgegenden wiederholt, mit vergleichbaren Ergebnissen.
2006 wollte der amerikanische Psychologe Jerry M. Burger wissen, ob das Bedürfnis von Versuchspersonen, gute Versuchspersonen zu sein, heute noch unverändert stark ausgeprägt ist. Sein Experiment bestätigte Milgrams Befund. Zur Zeit berichten die Medien weltweit darüber, weil nun der entsprechende Forschungsbericht in der Fachzeitschrift “American Psychologist” vröffentlicht wird.
Erschütternd finde ich nicht diese auch nach Jahrzehnten unveränderten Ergebnisse, sondern das ungläubige Entsetzen, das sie auslösen. Als wäre es etwas Neues, dass Menschen - und nicht nur die Deutschen - willige Vollstrecker sind. Wozu sind derartige Experimente denn überhaupt erforderlich. Abu Ghraib. Guantanamo. Brutale Misshandlung in russischen Gefängnissen. Ich könnte dieses Blog überquellen lassen mit Stichworten zum Thema “Folter”.
Es müssen aber nicht immer glühende Eisen, Elektroschocker oder Streckbänke sein. Auch die alltägliche seelische Grausamkeit kann Menschen psychisch und physisch vernichten. Ich habe es am eigenen Leibe erlebt, wie ein ehemaliger Arbeitgeber, dem meine politische Gesinnung und mein Kampf gegen Folter-Gehirnwäsche nicht gefiel, Kollegen gegen mich instrumentalisierte: Bossing. Sie machten alle mit, selbst jene, die mir zuvor wohlgesonnen waren.
Ich will mich nicht beklagen. Ich habe oftmals Fälle beobachtet, in denen die Opfer ungleich härter betroffen waren als ich. Was mich am meisten erschüttert ist das Eingeständnis, dass ich selbst unter Umständen so missbraucht werden könnte - das auch ich wahrscheinlich im tiefsten Grunde meiner Seele nicht besser bin, in dieser Hinsicht, als andere Menschen.
Und so frage ich mich: Ist das die menschliche Natur? Oder sind es die Umstände?
Früher wäre es mir leicht gefallen, diese Frage zu beantworten: Klar, der Kapitalismus ist schuld. Er richtet die Menschen zu willigen Befehlsempfängern ab, damit er sie besser beherrschen und ausbeuten kann. So dachte ich als Heißsporn in meiner Jugend und ließ die rote Fahne flattern. Diese habe ich inzwischen wieder eingerollt, nachdem mich meine psychologischen Analysen menschlicher Geschichte eines Schlechteren belehrt haben. So einfach ist das nicht.
Menschen fürchten allzu große Komplexität. Wenn die Welt zu unübersichtlich wird, streben sie nach Komplexitätsreduktion. Vertrauen ist, wie Luhmann in einem gleichnamigen Werk beschrieb - Vertrauen ist ein Mechanismus zur Reduktion von Komplexität. Unterordnung unter den Willen anderer, die als überlegen betrachtet werden, ist ein anderer derartiger Mechanismus. Die individuelle Moral bleibt da leicht auf der Strecke. Auch sie reduziert Komplexität, gibt Verhaltenssicherheit, aber doch in weitaus geringerem Maße als der Befehl einer Autorität.
Daran müssen wir Menschen arbeiten. Wir müssen uns umerziehen. Die Zeit des Individuums ist noch nicht angebrochen. Die Morgenröte des Individualismus beleuchtet eine humane Welt.
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16.12.2008 von Hans Ulrich Gresch.
Es gibt Menschen, die zutiefst von der Überzeugung durchdrungen sind, dass ihre Gedanken, ihre Gefühle, ihre Stimmungen und sogar ihr Verhalten von außen kontrolliert werden. Als Mittel der Kontrolle werden häufig Hypnose, Telepathie oder elektromagnetische Strahlung genannt. Die mutmaßlichen Täter sind bösartige Nachbarn, Kriminelle, Sekten, Geheimdienste, Geheimbünde oder gar Außerirdische.
Aufgeklärte Zeitgenossen sind häufig zutiefst von der Überzeugung durchdrungen, dass es sich bei diesen Menschen um Spinner, Paranoide, Psychotiker oder Schizophrene handele oder einfach nur um geltungssüchtige Aufschneider, und dass diese Phänomene die Folge von Büchern, Filmen oder Zeitschriftenartikeln zum Thema “Mind Control” seien.
Dabei ist das Phänomen keineswegs neu. Zu allen Zeiten gab es Berichte über dämonische Besessenheit und Ende des neunzehnten Jahrhunderts beschrieb der russische Psychiater Victor Kandinsky auf Basis eigener Erfahrungen ein entsprechendes Syndrom, nämlich das Gefühl, andere könnten die eigenen Gedanken lesen, würden Gedanken in die eigene Psyche senden, könnten Handlungen erzwingen.
Der aufgeklärte Zeitgenosse kann sich also beruhigt zurücklehnen. Nun hat er gleich drei und nicht nur die eine Schublade mit dem Etikett “Verschwörungstheorie”. Die beiden anderen Schubladen kann er beschriften mit “Kandinsky-Clerambault-Syndrom” (Clerambault war ein Franzose, der Ähnliches beobachtete) bzw. “religiöser Wahn”.
Doch wenn sich aufgeklärte Zeitgenossen entspannt im Sessel zurücklehnen, dann kann es mitunter geschehen, dass sie nicht einschlummern und sich dem Reich der Phantasie und des Traumes anvertrauen, sondern dass sie die Logik wie ein Stachel im Fleisch an empfindlichen Stellen quält. Zwar haben wir die Diagnosen, aber wo sind die Beweise? Es mag ja sein, dass in dem einen oder anderen Fall religiöser Wahn oder eine andere Form des Irrsinns oder die Suggestionen der Verschwörungstheoretiker für die beschriebenen Phänomene verantwortlich waren. Aber dies bedeutet doch nicht, dass es in jedem Fall so ist.
Der aufgeklärte Zeitgenosse glaubt bekanntlich nicht an die Seele und an den immateriellen Geist, sondern er ist tief im naturwissenschaftlichen Denken verankert. Für ihn ist die Psyche ein Effekt des Nervensystems. Selbstverständlich werden unsere Gedanken und Gefühle vom Gehirn produziert und unser Verhalten durch das Nervensystem kontrolliert. Klar, die genannten Verrücktheiten sind also Störungen des Nervensystems. Doch was sind die Ursachen?
Der aufgeklärte Zeitgenosse wird mitunter von religiösen Schwärmern inquisitorisch befragt, ob er seine Position, die Seele sei ein Nervengeflecht, denn auch beweisen konnte. Dann lächelt der aufgeklärte Zeitgenosse milde und sagt: “Na, dann trink einfach einmal ein paar Bier zu viel, dann merkst du, dass deine Grauen Zellen die Grundlage deines seelischen Lebens sind!”
Aha, lieber aufgeklärter Zeitgenosse: Hier räumst du also ein, dass seelisches Leben von außen gesteuert werden kann. Könnte es dann nicht auch sein, dass Militärs und Geheimdienste die primitive Phase der Manipulation des Geistes durch Alkohol und Drogen hinter sich gelassen haben. Dass sie im Geheimen High-Tech-Methoden entwickelt haben, um menschliches Verhalten und Erleben durch elektromagnetische Strahlung zu steuern?
Verschwörungstheorie? Klar. Die Logik wird aber wie ein Stachel im Fleische weiterbohren. Dem Verhalten und Erleben liegen nun einmal neurologische Prozesse zugrunde. Können neurologische Prozesse durch elektromagnetische Strahlung beeinflusst werden? Wird gar das “Kandinsky-Clerambault-Syndrom” mitunter durch elektromagnetische Strahlung induziert?
Zum Glück ist kein aufgeklärter Zeitgenosse gezwungen, sich stets dem Diktat der Logik zu unterwerfen und sich durch fruchtlose Fragen quälen zu lassen. Es gibt schließlich wichtigere Dinge. Warum soll man seine Zeit mit diesem verschwörungstheoretischen Quatsch verplempern? Schließlich ist man doch nicht aufgeklärter Zeitgenosse, um sich als Spinner titulieren zu lassen, sondernum sich an den Ufern des geistigen Mainstreams zu sonnen.
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14.12.2008 von Hans Ulrich Gresch.
Nein, sicher nicht!
Dies ist der erste Gedanke, der einem halbwegs aufgeklärten Menschen aus dem alten Europa durch den Kopf schießt. Nein, das ist billigste Verschwörungstheorie, mit den üblichen braunen Rändern, die schnell in hirnrissige UFO-Gläubigkeit oder kriminell widerlichen Antisemitismus ausufert.
Der zweite Gedanke, der den halbwegs aufgeklärten Alteuropäer beschleicht, weist in eine andere Richtung. Gab es da nicht diese “Propaganda Due”, jene freimaurerische Geheimorganisation, die während des Kalten Kriegs die italienische Politik steuerte? Hatte diese Loge nicht beste Kontakte zur CIA, die durch klingende Münze orchestriert wurde? Gab es nicht Verbindungen zur ultrageheimen Partisanen-Organisation “Gladio”, die der NATO unterstand und deren operative Geschäfte von der CIA und anderen westlichen Geheimdiensten (einschließlich BND) geführt wurden? Plante die Propaganda Due nicht gar einen Staatsstreich, um die Demokratie in Italien abzuschaffen?
Natürlich! Der dritte Gedanke des halbwegs aufgeklärten Alteuropäers schließt sich nahtlos an. Natürlich, das sind Fakten. Und Fakten, nicht Ideologien oder andere Vorurteile sollten unser Denken bestimmen. Die Propaganda Due gab es wirklich, Gladio gab es wirklich. Schlimm genug. Doch das waren Betriebsunfälle der Demokratie, die durch die Hysterie und Paranoia des Kalten Krieges zu erklären sind.
Dann atmet der halbwegs aufgeklärte Alteuropäer erst einmal durch, um dann seinen vierten Gedanken zu zelebrieren. Die dummen Amis, denkt er, sind ja so furchtbar ungebildet und blasen jede Halbwahrheit schnell zu einer ausgewachsenen Verschwörungstheorie auf. Wir halbwegs aufgeklärten Alteuropäer sollten uns auf unsere Kultur des Denkens besinnen. Haben uns nicht die alten Griechen die Logik geschenkt - dieses unschätzbar wertvolle Instrument, mit dem wir erkennen können, welche Schlüsse aus vorhandenen Fakten zulässig sind und welche nicht?
In aller Regel lehnt sich der halbwegs aufgeklärte Alteuropäer nun in seinen Sessel zurück und verbirgt seinen Kopf hinter einem Nachrichtenmagazin oder einer Zeitung für die gebildeten Stände. Es gibt allerdings auch den einen oder anderen Desperado unter den halbwegs gebildeten Alteuropäern, dessen Atem nach vier aufeinander folgenden Gedanken noch nicht erschöpft ist. Er fragt sich,welchen Erklärungswert die Vokabeln “Hysterie”, “Paranoia” und “Kalter Krieg” denn eigentlich besitzen.
Sind das die Fakten, aus denen die logisch zulässigen Schlüsse gezogen wurden, so dass kein anderes Urteil legitim erscheint als jenes, dass die große Illuminaten-Verschwörung eine haltlose Theorie sei? Oder handelt es sich hier nur um Impressionen, um Wertungen auf schwammiger Fakten-Basis?
Wir leben in einer Demokratie. Die Bürger dürfen regelmäßig zur Wahl gehen und die politischen Geschicke ihres Landes in die Hände von Menschen legen, denen sie vertrauen oder denen sie zumindest die damit verbundenen, erforderlichen Leistungen zutrauen. In einer Demokratie, freilich, sind Verschwörer ein Störfaktor, der mit polizeilichen und juristischen Mitteln zu bekämpfen ist - und wenn Verschwörer dennoch zu einigem Einfluss gelangen, dann handelt es sich um einen Betriebsunfall.
Das ist die eine Seite. Die andere Seite besteht darin, dass der Reichtum in den Demokratien höchst ungleich verteilt ist. Einer kleinen Zahl von Menschen mit gigantischem Vermögen steht die überwiegende Mehrheit des Volkes gegenüber. Einigen geht es recht gut, viele Leben in bescheidenen Wohlstand, doch eine steigende Zahl von Menschen hat kaum das Nötigste zum Leben.
Allerdings: Geld, wir wissen es, ist Macht. Viel Geld ist viel Macht. Gigantische Vermögen bedeuten gigantische Macht. Werden die Menschen mit gigantischer Macht tatsächlich die Geschicke ihres Landes vertrauensvoll in die Hände jener Politiker legen, die von der Mehrheit der Habenichtse gewählt wurden? Oder werden sie versuchen, ihre gigantische Macht zu nutzen, um die politischen Verhältnisse in ihrem Lande in ihrem Sinne zu beeinflussen - unabhängig davon, was die Mehrheit will oder nicht will?
Ich zweifele keine Sekunde daran, dass die Mehrheit der Superreichen echte Demokraten sind. Auch für sie hat die Demokratie reale Vorteile - solange das Volk sich als Souverän wähnt und dennoch den Reichtum der Superreichen nicht antastet. Es wäre also höchst unklug, die gigantische Macht zu nutzen, um offen in die politischen Verhältnisse einzugreifen. Das Volk ist ja nicht dumm, o nein; so plump will es nicht betrogen werden. Da müssen sich die Superreichen schon etwas Intelligenteres einfallen lassen.
Gut, das es die Illuminaten gibt. Gäbe es sie nicht, könnte man auf den Gedanken kommen, es wären die Superreichen selbst, die sich verschworen haben. Aber nein, Gott bewahre, man möge doch die netten Leutchen in ihren schlichten Häuschen am Hang zufrieden lassen. Die sind doch so bescheiden, dass wir sie kaum zu Gesicht bekommen. Wer verirrt sich schon einmal in den Ghettos der Superreichen?
Die Illuminaten sind für die Verschwörung zuständig. Und die kommen von einem anderen Stern oder sie stammen aus dem braunen Phantasiereich der Antisemiten. Nachdem der durchschnittliche, halbwegs aufgeklärte Alteuropäer nach dem vierten Gedanken selig in seinem Sessel einschlummerte, ist nun auch der Desperado des Gebetsmühlengeklappers seiner anarchischen Gedanken überdrüssig und macht die Klappe dicht.
Klar, sagt er sich, es gibt Netzwerke hinter den Kulissen, Geheimgesellschaften, Illuminaten. Die sind so geheim, dass wir uns kein klares Bild von ihnen machen können. Ein klares Bild brauchen wir aber auch nicht, weil wir - wie einst Louis Renault in “Casablanca” - die üblichen Verdächtigen verhaften können.
Doch wäre dieser Schluss wirklich die letzte Weisheit, die wir aus unserer alteuropäischen Geistestradition herauspressen können? Sollten wir nicht vielmehr dem Prinzip der Sparsamkeit folgen? Sollten wir nicht auf Annahmen verzichten, die durch die Fakten nicht erzwungen werden? Sollten wir nicht vor allem keine Begriffe verwenden, die sich nur dem Klang, aber nicht dem Inhalt nach von bereits eingeführten Begriffen unterscheiden.
Ein eingeführter Begriff ist die “Bourgeoisie”. Auf Deutsch heißt das Bürgertum. In einer Demokratie sind natürlich wir alle Bürger. Das aber ist nicht damit gemeint. Bürger in Sinne des “Bourgeois” sind Menschen, die so reich sind, dass sie ihr Leben frei und unabhängig gestalten können - die arbeiten können, wenn sie es möchten, die aber nicht arbeiten müssen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Der harte Kern der Bourgeoisie sind die Superreichen, also jene Bürger mit gigantischer Macht. Warum sollten wir diese Bürger Illuminaten nennen? Widerspricht dies nicht einer guten alteuropäischen Tradition, dem Prinzip der gedanklichen Sparsamkeit?
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12.12.2008 von Hans Ulrich Gresch.
In einem modernen konventionellen Krieg landet ein Soldat eher in der Psychiatrie als im Zinksarg. Der Mensch ist für den Wahnsinn, den extremen Stress eines Kriegs mit tödlichen, hochtechnisierten Waffensystemen nicht geschaffen. Nach rund einem Monat an der Front sind 98 Prozent der Soldaten zusammengebrochen. Früher oder später erreicht fast jeder seinen Bruchpunkt.
Die verbleibenden Fälle sind Psychopathen, die schon vor ihrem Wehrdienst besonders anfällig waren für Furcht und Moral. Psychiatrische Zusammenbrüche sind also ein erhebliches Problem moderner Streitkräfte. Dass nur Feiglinge und schwache Charaktere aus psychischen Gründen an der Front versagen, ist eine durchsichtige Legende. Vielmehr ist der psychiatrische Zusammenbruch im Kriege die normale Reaktion gesunder Leute auf eine wahnsinnige Situation.
Was für den konventionellen Krieg zutrifft, gilt selbstverständlich in gesteigertem Maß für den taktischen Nuklearkrieg. In ihm werden die allgemeinen angstauslösenden Faktoren des modernen Kriegs durch eine Quelle der Bedrohung ergänzt, die heimtückischer nicht sein könnte: Strahlung. Aber auch die moralische Belastung ist ungleich größer: Denn in einem taktischen Nuklearkrieg ist die Gefahr der Kollateralschäden erheblich größer als in einem konventionellen Krieg. Davon können die eigenen Kameraden betroffen sein und - wenn der Krieg im eigenen Land stattfindet - natürlich auch die zivilen Landleute.
Die NATO wollte im Falle eines sowjetischen Angriffs auf Deutschland taktische Nuklearwaffen einsetzen. Sie wollte die heranrollenden sowjetischen Panzer an der deutsch-deutschen Grenze mit Mini-Nukes aufhalten.
Und so erhielten die Holzschnitzer in Oberammergau einen Geheimauftrag. Sie sollten die Soldaten schnitzen, die den traumatisierenden Stress eines solchen Krieges aushalten.
Um das Problem wirklich zu verstehen, muss man ins Detail gehen:
Die taktischen Nuklearwaffen in den sechziger, siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts hatten die Besonderheit, dass der Radius der Kollateralschäden weit größer war als der Radius der Schadeinwirkungen auf den Feind. Außerdem war die Treffsicherheit wesentlich geringer als in unseren heutigen Zeiten des durch Satelliten überwachten, computergesteuerten präzisen Todes durch chirurgische Schnitte mit begrenzten Kollateralschäden. Heute steht auch die Neutronenbombe zur Verfügung, die ein wesentlich günstigeres Verhältnis zwischen Feindschäden und Kollateralschäden aufweist.
Damals aber hätte man sehr viele taktische Nuklearwaffen zünden müssen, um die sowjetischen Panzer an der deutsch-deutschen Grenzen zu stoppen - die Auswirkungen auf die deutsche Bevölkerung in unserem dicht besiedelten Land wären verheerend gewesen. Eine wesentliche Verringerung der Kollateralschäden wäre aber durch exakte Treffer möglich gewesen. Dadurch hätte man die Zahl und die Stärke der taktischen Nuklearwaffen, der Mini-Nukes auf ein für die deutsche Bevölkerung “erträgliches Maß” vermindern können. Die Bomben hätten zur richtigen Zeit und am richtigen Ort losgehen müssen, nämlich dann, wenn sich eine größere Zahl sowjetischer Panzer in ihrem Schadensradius befand. Dabei kam es schon damals weniger auf die Detonationskraft, sondern vor allem auf die Strahlung an. Die Mini-Nukes waren direkte Vorläufer der Neutronenbombe, waren allerdings mit erheblich größeren Kollateralschäden verbunden.
Und nun lassen wir unsere Phantasie nach Oberammergau schweifen. Stellen wir uns vor, dort hätten fromme, patriotische Holzschnitzer perfekte Soldaten geschnitzt, wahre Heilige, die sich im Krisenfall in Schützenlöcher gehockt hätten mit ihren kleinen Atombomben und diese genau zur rechten Zeit gezündet hätten. Zeitzünder wären zu ungenau gewesen, und Fernsteuerung hätte nicht funktioniert - aufgrund des elektromagnetischen Pulses der Atombomben, die von den Russen im Weltraum gezündet worden wären (die NATO rechnete damit, dass die Sowjets so die Elektronik und Kommunikation der NATO außer Kraft setzen würden). Die geschnitzten Soldaten hätten also bei ihren Bomben bleiben und mit ihnen in die Luft fliegen müssen. Na ja, einer Holzfigur macht das wohl nicht viel aus - vor allem, wenn sie aus Oberammergau stammt und in Weihwasser gebadet wurde.
PS: Wenn Sie nicht an den Geheimauftrag für Oberammergau glauben, dann habe ich hier einen alternativen Erklärungsversuch für Sie: Ein Sklave der Freiheit (Roman).
PPS: Ein gutes Buch zur Psychologie des modernen Kriegs: Richard A. Gabriel (1988). The Painful Field. The Psychiatric Dimension of Modern War. New York: Greenwood Press
PPPS: Sie glauben, dass Sie selbst aus einer geheimen Holzschnitzerwerkstatt stammen. Dann lesen Sie: Die verspottete Wahrheit.
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