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7.3.2008 von Hans Ulrich Gresch.
Das Borderline-Syndrom gilt als schwere psychische Erkrankung, die oft durch massive Störungen der Beziehungen zwischen Eltern und Kind in der frühen Kindheit hervorgerufen wurde. Psychotherapeuten fürchten diese Klienten, weil sie unberechenbar, undankbar und oft aggressiv oder verführerisch sind. Nicht selten fallen sie ihren Mitmenschen zur Last. Ein Borderliner genügt, um eine Arbeitsgruppe oder gar ein ganzes Unternehmen aufzumischen.
Die Schizotypische Persönlichkeitsstörung ist ein tiefgreifendes Muster sozialer und zwischenmenschlicher Defizite, das in schweren Fällen das Zusammenleben mit diesen Menschen zur Qual machen kann.
Bei näherer Betrachtung zeigt sich aber, dass unsere Welt, so wie sie ist, ohne die viel geschmähten Borderliner und schizotypisch Persönlichkeitsgestörten überhaupt nicht funktionieren würde. Denken Sie doch nur an die Politik. Ohne Menschen mit der Doppeldiagnose Borderline- und Schizotypische Persönlichkeitsstörung in den Führungsetagen könnte keine Partei funktionieren, müsste sich jedes Parlament auflösen und Wahlen wären auch nicht zu gewinnen. Denn - und das ist das Überraschende - sobald sich ein schizotypischer Borderliner politisch betätigt, verehren ihn die Massen. ==> Lesen Sie weiter…
Geschrieben in Persönlichkeitsstörungen, Psychopathologie, Politik, Psychiatrie | Drucken | 1 Kommentar »