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März 2007
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Archive für 24.3.2007

Anti-Islamismus angeboren?

Und also schrieb George Bush: “Mohammeds ganze Lebengeschichte macht deutlich, dass Fanatismus, Ehrgeiz und Lust seine dominanten Leidenschaften waren.” Der Religionsstifter sei nicht willens gewesen, seine korrupten Neigungen zu zügeln und habe für sie die vornehmen menschlichen Tugenden wie Wahrheit, Gerechtigkeit, Freundschaft in Humanität unterdrückt.

Dies brachte Reverend George Bush zu Papier, ein Cousin des Großvaters von George W. Bush, dem gegenwärtigen Präsidenten der Vereinigten Staaten. Die Information entstammt einem überaus lesenswerten Aufsatz von Michael Carmichael über psychologische Kriegsführung. George Bush (1796 - 1859) war der Autor eines höchstgradig islamfeindlichen Buches mit dem Titel: Das Leben Mohammeds: Stifter der Religion des Islams und des Reiches der Sarazenen.”

George W. Bush will offenbar nicht in die Fußstapfen seines rigorosen Vorfahren treten. Er sagt z. B.: “Islam is a vibrant faith. Millions of our fellow citizens are Muslim. We respect the faith. We honor its traditions. Our enemy does not. Our enemy doesn’t follow the great traditions of Islam. They’ve hijacked a great religion.”

Amerikas Feinde sind also gar keine Moslems, sondern - hmm, verwenden wir doch einfach jenes Wort, dass des Präsidenten Vorfahr so gern und nachdrücklich auf Mohammed anwandte, sie sind “Impostors”, also Betrüger, Gaukler, Hochstapler, Schwindler. Bush unterscheidet die guten Moslems von den bösen Mohammedanern.

Der Herr wird die Seinen schon erkennen. Wir Sterblichen können uns nur die Iraq Body Count Database anschauen und uns fragen, wie viele dieser Toten unschuldige gute moslemische Kolateralschäden oder böse Mohammedaner waren.

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